Renovabis ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland zur Stärkung von Kirchen und Gesellschaften in Mittel-, Ost- und Südosteuropa und unterstützt pastorale, soziale und gesellschaftliche Projekte in den ehemals sozialistischen Ländern. Durch Vermittlung des ehemaligen Marienschülers Jakob Ohm (Abitur 2010, seit 2017 Referent für das Projekt „Förderung des jugendsozialen Engagements in Mittel- und Osteuropa“ bei der Kommende Dortmund) hatten die Schüler des Jahrgangs EF die Möglichkeit, mit Projektpartnern des Hilfswerkes zu sprechen und konkrete Angebote der Jugendpastoral kennen zu lernen. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schulleiter und einer Vorstellungsrunde moderierten Christina Brunke und Schüler aus ihrem Religionskurs den anschließenden Austausch.

Den Fragen des Moderatorenteams stellten sich die Priester Macedon Hiticas und Alin Irimiciuc aus Rumänien, der Priester Ihor Tril und die Sozialpädagogin Sophiia Hakavchyn aus Lemberg (Ukraine) und Peter Nakacka aus Slowakei, der mittlerweile in Kasachstan tätig ist. Eindrücklich berichteten sie von der sozialen Situation ihrer Heimat- bzw. Einsatzländer, die vor allem von Arbeitslosigkeit, Armut und Abwanderung gekennzeichnet ist. Bildung wird daher von allen Beteiligten eine enorme Bedeutung zugewiesen. Jakob Ohm erklärte, das von ihm unterstützte Projekt wolle – z. B. in Form von Jugendbegegnungen – konkrete Partnerschaften mit Kirchen aufbauen, damit Osteuropa nicht weiter als „weißer Fleck auf der Landkarte“ wahrgenommen werde. Das aus der kommunistischen Vergangenheit begründete Misstrauen solle der Mitmenschlichkeit weichen.