Das „Marienmagazin“ auf der Pressekonferenz von Arminia Bielefeld

Nach der Gründung des „Marienmagazins“ vor ungefähr einem Jahr durch Schülerinnen und Schüler einer unserer fünften Klassen hat die journalistische Karriere mit der Einladung zur Pressekonferenz von Arminia Bielefeld einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Auf diese Weise wird das dauerhafte Engagement der Schülerinnen und Schüler und das große Interesse für alle Bereiche journalistischer Arbeit auf schöne Weise belohnt.
Auf die Frage, wie sie auf die Idee gekommen seien, eine regelmäßig erscheinende Schülerzeitschrift herauszugeben, meint Thies „Man ist doch neugierig und möchte selbst viele Dinge über die Schule oder andere Themen herausfinden. Also wollten wir selbst Berichte schreiben und Interviews führen.“ So war ein Großteil der Klasse direkt mit Begeisterung dabei und es erschienen die ersten Ausgaben des „Marienmagazins“. Schnell wurde klar, dass das Herausgeben einer Zeitung weit mehr Aufgaben mit sich bringt als nur das Schreiben von Texten. So merkte die Klasse schnell, dass sie die Zeitung in Themenbereiche gliedern und Aufgaben verteilen müssen. „Wir wollten nicht mehr, dass nur ein oder zwei Leute die Chefs sind, sondern die Verantwortung für die einzelnen Themen mehreren Leuten geben“, sagt Marieke, eine der Gründerinnen. Dadurch konnten die Schülerinnen und Schüler die Themenbereiche erweitern und Rubriken wie Neuigkeiten aus der Schule, Interviews mit Lehrerinnen und Lehrern, Witze, Reportagen über zum Beispiel seltenen Tierarten oder Sport sind mittlerweile ein fester Bestandteil jeder Ausgabe.
Aber auch gesellschaftskritische Artikel wie eine Kritik an der Zeitschrift „Popcorn“, die laut Marieke um Teil „sexistische Artikel und Fotos veröffentlicht“, haben ihren festen Platz unter den Themen. Durch diese Vielfalt hat sich das „Marienmagazin“ von anfangs acht auf aktuell zwanzig Seiten vergrößert. Die Redaktionssitzungen, die anfangs oft ein Teil der Deutschstunden waren, werden jetzt im Rahmen einer wöchentlich stattfindenden AG abgehalten, sodass auch andere Nachwuchsjournalistinnen und – journalisten das „Marienmagazin“ mitgestalten können.
Und natürlich steigert eine Belohnung wie die Einladung zu einer professionellen Pressekonferenz die Motivation für die Herausgabe vieler weiterer Ausgaben und die schönen gemeinsamen Erlebnisse stärken darüber hinaus den Zusammenhalt der Klasse, darin sind sich alle einig.
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