Am Donnerstag vor den Osterferien machte sich eine Gruppe von rund 60 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe gemeinsam mit Frau Welle, Frau Stille und Frau Brunke auf einen besonderen Weg: den Jugendkreuzweg.
Unter dem Motto „dahinter. Tiefer sehen, weiter gehen“ waren die Jugendlichen eingeladen, die letzten Stationen im Leben Jesu nicht nur nachzuvollziehen, sondern mit ihrem eigenen Alltag in Verbindung zu bringen. An verschiedenen Orten hielten sie inne, hörten zu, dachten nach – und wurden auch selbst aktiv.
Bereits im Prolog in der Kirche wurde deutlich, worum es gehen sollte: gemeinsam unterwegs sein, sich aufeinander einlassen und den Spuren Jesu folgen. Ein kleines Zeichen – ein Kreuz aus duftendem Myrrhe-Öl auf dem Handrücken – machte dabei spürbar: Wir gehen diesen Weg nicht allein.
Die Stationen „Verloren“, „Gefangen“, „Angenommen“, „Abgestempelt“ und „Verwandelt“ griffen Erfahrungen auf, die viele aus ihrem eigenen Leben kennen: vom Ghosting über das Gefühl, eingeengt oder belastet zu sein, bis hin dazu, ausgelacht oder vorschnell beurteilt zu werden. Kurze Impulse, Gebete und kleine Aktionen regten dazu an, innezuhalten und persönliche Erfahrungen mit dem Weg Jesu in Beziehung zu setzen.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv: Der Jugendkreuzweg hat viele zum Nachdenken angeregt und gezeigt, dass die biblischen Geschichten auch heute noch etwas mit unserem Leben zu tun haben. Der gemeinsame Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt – und wir freuen uns auf den Jugendkreuzweg im nächsten Jahr.
Ökumenischer Jugendkreuzweg 2026 – „dahinter. Tiefer sehen, weiter gehen“
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