Beratung
Vorbemerkungen
Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil von Schule. Die vielfältigen Inhalte der Beratungsangebote dienen zur Förderung und Unterstützung des Lernerfolgs sowie der psychosozialen Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler.
In der Sekundarstufe 1 sind die Klassenleitungen in der Regel aufgrund des bestehenden Vertrauensverhältnisses sowohl für Schülerinnen und Schüler als auch für deren Erziehungsberechtigte bei persönlichen Anliegen der erste Ansprechpartner. In der Sekundarstufe 2 stehen den Schülerinnen und Schülern mit den Jahrgangsleitungen erste Ansprechpartner zur Verfügung, die mit den Belangen des Jahrgangs vertraut sind und die gegebenenfalls an Fachkräfte weitervermitteln.

Die Beratung an der Marienschule folgt einem systemischen Beratungsansatz. Dabei erfährt der/ die Ratsuchende Unterstützung, die ressourcen- und lösungsorientiert ausgerichtet ist. Die Schülerin / der Schüler wird in ihrem / seinem Problemlösungsprozess unterstützt, so dass für sie / ihn passende Lösungsstrategien entwickelt werden. Hierbei sind Empathie und Neutralität sowie Verschwiegenheit Voraussetzungen für das Gelingen des Beratungsprozesses.
Die regional zuständigen (schul-)psychologischen Beratungsstellen (siehe unten) können ggf. auf Wunsch in die Beratung und den allgemeinen Informationsaustausch einbezogen werden. Das Gesprächsgeheimnis aller Ratsuchenden bleibt dabei gewahrt.
Grundsätzlich ist zu sagen, dass Beratung von allen Lehrkräften wahrgenommen wird. Im Folgenden werden spezielle Beratungsangebote mit den jeweils dafür qualifizierten und beauftragten Lehrkräften themendifferenziert dargestellt. Die Übersicht dient der Orientierung.
Aufgabenbeschreibung aller Beratungsfelder und deren Ansprechpartner
Krisenteam
Um mögliche schulische Krisensituationen angemessen und abgestimmt bewältigen zu können, hat sich das Krisenteam der Marienschule in Fragen potenzieller Krisenereignisse fortgebildet und entsprechende interne Handlungsleitfäden („Krisenmanagementstrukturen“) aufgebaut. Das Krisenteam erfüllt die Aufgabe eines Beraterstabs und unterstützt die Schulleitung dabei, in Krisen strukturiert und zügig zu handeln. Des Weiteren arbeitet das Team auch daran, Netzwerkstrukturen mit außerschulischen Partnern zur akuten Bewältigung und beratenden Nachsorge von krisenhaften Ereignissen zu schaffen.
- Frau Papajewski (Schulleitung)
- Herr Meyer (Stellvertretende Schulleitung)
- Frau Heidenreich
- Frau Hoener
- Frau Kober
- Herr Michael
- Herr Schnitzerling
- Frau Stille
- Herr Teschner
- Herr Wettstein
Beratungsangebote im fachlichen Bereich
Schullaufbahn
- Unterstufenkoordinatorin: Frau Malek
- Mittelstufenkoordinatorin: Frau Hock
- Oberstufenkoordinator: Herr Ossiek
Stufenleitungen (Schuljahr 2026/2027)
- EF: Herr Ehinger, Herr Gössling, Frau Nicolmann
- Q1: Frau Pfuhl, Frau Wolf, Herr von Moritz
- Q2: Herr Balz, Frau Niehaus
Koordination von Studien- und Berufswahl
- Herr Eltgen (Sek 2)
- Herr Grote (Sek 1)
Netzwerk Begabtenförderung / FFP Förderung / Junior Akademie
Besonders begabten Schülerinnen und Schülern wird hier die Möglichkeit gegeben entsprechend ihren Begabungen und Interessen schulintern sowie überregional ihre Fähigkeiten zu entfalten.
- Herr von Moritz
LRS-Diagnostik und Förderung
Das Beratungskonzept zur Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) umfasst die vier Aspekte Diagnostik, Förderplanung, Nachteilsausgleich und Elternberatung. Der Fokus liegt darauf, individuelle Lernstrategien zu entwickeln, den schulischen Alltag fair zu gestalten und das Kind emotional zu stärken.
- Frau Rempe
DaZ / Integration
Wesentlicher Bestandteil gelingender Integration und einer erfolgreichen Schulbiografie ist für zugewanderte Schülerinnen und Schülern der Erwerb der deutschen Sprache. Anknüpfend an die individuellen Lernbiografien unterstützt die Deutschförderung die Lernenden dabei bestmöglich.
- Frau Bruns
Auslandsaufenthalt
- Frau Bergmann
- Herr Lepper
Beratungsangebote im sozialen Bereich
Beratungslehrkräfte
Ratsuchende können sich mit den unterschiedlichsten Problemen an die Beratungslehrkräfte wenden bei allem, was rund um die Schule belastet, zum Beispiel:
- Konfliktsituationen mit Mitschülern, Lehrenden oder in der Familie
- Probleme beim Lernen: Konzentration, Arbeitsverhalten, Arbeitsorganisation…
- körperliche oder psychische Belastungssymptome: Schulangst, depressive Verstimmung, Mobbing, Gewalterfahrungen, Trauer…
Beratungslehrkräfte haben ein offenes Ohr für die Belange der Schülerinnen und Schüler. Sie sind zunächst zuständig für die Vorklärung eines Problemfalles, d. h. sie versuchen, in einem ersten Gespräch sich mit dem Ratsuchenden ein Bild von der Situation zu machen. Zusätzlich werden mit dem Ratsuchenden Maßnahmen entwickelt, welche zur Problemlösung zu ergreifen sind. Die Beratungslehrkraft begleitet den Ratsuchenden bei den anstehenden Schritten über einen vereinbarten Zeitraum. Falls nötig, wird entschieden, ob eine weitergehende Beratung notwendig ist, die gegebenenfalls an andere interne oder externe Personen übergeben werden sollte. Die Beratungskräfte übernehmen keine Psychotherapie, aber leisten erste Hilfe und stellen bei Bedarf Kontakte zu professionellen Beratungsstellen her.
- Frau Kober
- Herr Schnitzerling
Extremismusprävention
Extremismus taucht in verschiedenen Facetten zunehmend in gesellschaftlichen und damit auch in schulischen Kontexten auf. Dabei handelt es sich um zu Extremen tendierende Denk- und Handlungsweisen, die dem äußeren Rand des politischen Spektrums zuzuordnen sind und demokratische Grundfesten erschüttern wollen. Da besonders Jugendliche zu den Zielgruppen radikaler Gruppierungen gehören, ist es Aufgabe der Extremismusprävention vorbeugend und ggf. reaktiv zu arbeiten.
- Frau Dilmenc
Medienerziehung / Medienscouts
Die Medienerziehung bzw. die Medienscouts arbeiten präventiv und klären über Gefahren wie Cybermobbing, Sexting, Datenmissbrauch und exzessive Mediennutzung auf.
- Herr Michael
- Frau Tiemann
Prävention zum Schutz vor sexualisierter Gewalt
Dem Schutz von Schülerinnen und Schülern vor sexueller Gewalt kommt in der Schule eine besondere Bedeutung zu. Gemäß dem gesetzlichen Auftrag, Schutzkonzepte gegen Gewalt und sexuelle Übergriffe zu erstellen dient es dazu Kinder bestmöglich zu schützen und Lehrkräfte sensibel und handlungsfähig zu machen. Das aktuelle Präventionskonzept befindet sich auf der Homepage.
- Frau Hoener
Schulseelsorge
Die Schulseelsorge steht allen Menschen im Kontext Schule offen (Schülerinnen, Schüler, Lehrkräften, Erziehungsberechtigten, Mitarbeitenden). Sie ist ökumenisch ausgerichtet und geschieht in wertschätzender Haltung und gegenseitiger Achtung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes. Schulseelsorge unterstützt Menschen bei ihrer Suche nach Orientierung und hilft bei der persönlichen Entwicklung einer sinnstiftenden Lebenseinstellung. Sie bietet Begleitung sowohl bei religiös-ethischen Fragestellungen als auch bei individuellen Herausforderungen. Das seelsorgliche Einzelgespräch steht unter einem besonderen Schutz.
- Frau Stille
Suchtprävention
Die Suchtprävention dient der Aufklärung zum Schutz vor stoffgebundenen und stoffungebundenen Suchtmitteln. Im Falle von bereits bestehenden Abhängigkeiten kann an professionelle Suchtberatungsstellen weitervermittelt werden.
- Herr Decius
SV-Lehrkräfte
Die SV-Lehrkräfte stehen den Schülerinnen und Schülern der SV bei ihren Projekten beratend zur Seite und unterstützen sie bei der Planung und Organisation. Sie sind oftmals erste Ansprechpartner bei Problemen, beraten und vermitteln oder leiten weiter.
- Frau Möller
- Herr Vaubel
- Herr Zilske
Soziales Lernen
Das soziale Lernen besteht aus zwei Säulen:
- einer im Stundenplan fest verankerten Unterrichtsstunde „Soziales Kompetenztraining“
- themenbezogenen projektartigen Bausteinen.
Die Schule nutzt dieses Sozialcurriculum als präventive Maßnahme, um Krisen vorzubeugen.
Die einzelnen Maßnahmen des Sozialen Lernens werden von den Klassenleitungen bzw. internen und externen Fachkräften durchgeführt.
Nähere Informationen zum Sozialen Lernen sind zugänglich über
- Herrn Schnitzerling (Sozialcurriculum, SoKo für die Jahrgangsstufen 5-7)
- Frau Kober (Sozialcurriculum, SoKo für die Jahrgangsstufen 8-10)
Außerschulische Beratung
Regionale Schulberatungsstelle der Stadt Bielefeld
Turnerstraße 5-9, 33602 Bielefeld
Tel.: 0521 / 51-6916
Mo bis Do 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr; Freitag: 8:00 bis 12:00 Uhr)
Homepage: www.bielefeld.de/Stadt.Gemeinschaft/Bildung/Schulberatungsstelle
Stadt Bielefeld; Amt für Jugend und Familie
(Erziehungshilfen, Kinder- und Jugendarbeit, Kinder- und Jugendschutz)
Tel.: 0521 / 51-0 (Zentrale)
Evangelische Erziehungs-, Familien- und Krisenberatung der Diakonie
Paulusstr. 24-26
33602 Bielefeld
Tel.: 0521-96750959
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Familien der AWO
Detmolder Str. 280, Tor 1
33605 Bielefeld
Tel.: 0521-9216421
Mo bis Do 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Fr 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Offene Sprechstunde (ohne Voranmeldung) Di 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern
Bethelweg 22
33617 Bielefeld
Tel.: 0521-32966210
Mädchenhaus Bielefeld Beratungsstelle
Renteistr.14
33602 Bielefeld
Tel. 0521-173016
Kinder- und Jugendpsychiatrie Bethel
Remterweg 13a
33617 Bielefeld
Tel.: 0521-77276930
Anlaufstelle für Trauerarbeit „Sterntaler“ (auch bei Trennung und Scheidung)
Niedermühlenkamp 6
33604 Bielefeld
Tel.: 0521-5578833
www.sterntaler-trauerbegleitung.de
Anlaufstelle für missbrauchte Kinder- und Jugendliche „Weißer Ring“
bundesweite Opfertelefonnummer: 116006 (7-22 Uhr, kostenfrei, anonym)
Telefonseelsorge
rund um die Uhr (kostenfrei, anonym)
Tel.: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
(Stand 2026-09-01)