Liebe Eltern der Schülerinnen und Schüler (SuS) der Marienschule der Ursulinen (MdU),

Verkehrsanalysen der vergangenen Monate haben eine extrem angespannte Verkehrssituation in der Sieboldstraße ergeben, verursacht durch eine wachsende Zahl von Berufspendlern, die diesen Weg als Abkürzung benutzen, aber sicherlich auch von Eltern, die ihre Kinder morgens bis vor oder sogar auf das Schulgelände bringen bzw. sie mittags dort abholen. Die Stadt hat aufgrund dessen folgende Maßnahmen beschlossen:

Sieboldstraße wird zur Sackgasse ohne Wendemöglichkeit!

Innerhalb der nächsten Tage werden Barrieren errichtet, die die Sieboldstraße auf halber Strecke (am Ende der Spielstraße) für den Autoverkehr absperren, so dass sie sowohl von der Engerschen Straße als auch von der Beckhausstraße zu einer Sackgasse ohne Wendemöglichkeit wird.

Gleichzeitig sollen sowohl auf der Beckhausstraße als auch auf der Engerschen Straße Elternhaltestellen (siehe Anhang) eingerichtet werden, die es ermöglichen, Kinder sicher aus dem Pkw aussteigen zu lassen, so dass sie den verbleibenden Weg zur Schule von dort aus selbstständig bewältigen können.

Bitte klicken Sie auf das Bild, um die Darstellung zu vergrößern.

Den Plan mit den Elternhaltestellen können sie hier auch noch einmal als PDF herunterladen.

Es ist damit zu rechnen, dass die neuen Regelungen besonders zu Beginn vermehrt durch die Polizei kontrolliert werden.

Ziel dieser Maßnahmen ist eindeutig, die Sieboldstraße als Spielstraße und für die Anwohner wieder ruhiger zu machen.

Aus diesem Anlass sieht sich die Arbeitsgruppe „Gesundheits- und Umwelterziehung“, die sich aus Eltern, Lehrern und Schülern der SV zusammensetzt, genötigt folgende Regeln aufzustellen:

  • Das Schulgelände der MdU darf von unbefugten Personen nicht mit dem Pkw befahren werden.
  • Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen bzw. von der Schule abholen, befahren hierzu nicht die Sieboldstraße sondern entlassen ihre Kinder bereits auf der Engerschen Straße bzw. der Beckhausstraße.

Leider ist diese drastische Maßnahme erforderlich, da alle bereits erfolgten Appelle an Vernunft, Verantwortungs- und Umweltbewusstsein nichts bewirkt haben, und die Verkehrssituation auch auf dem Gelände der MdU mittlerweile untragbar geworden ist.

Eltern, die ihre Kinder mit dem Pkw bis vor das Schulgebäude bringen, gefährden immer und insbesondere zu den Stoßzeiten vor der ersten und nach der sechsten Stunde die Gesundheit und Sicherheit unserer SuS. Zudem stören sie in erheblichem Maße die Ruhe der Anwohner.

Dem übermäßig hohen Verkehrsaufkommen in der dafür viel zu kleinen Sieboldstraße, dem Befahren und Blockieren der Lehrerparkplätze sowie unübersichtlichen Wendemanövern auf dem Schulgelände oder auf benachbarten Privatgrundstücken (illegal!) soll also ab sofort ein Ende gesetzt werden.

An dieser Stelle ist es uns ein besonderes Anliegen darauf hinzuweisen, dass wir als Eltern der Verantwortung nachkommen müssen, unsere Kinder in ihrer Entwicklung zu selbstständigen, gesunden und umweltbewussten Menschen zu unterstützen. Das bedeutet konkret, dass wir von den Eltern der Marien-SuS erwarten, dass sie ihre Kinder mit Bus und/oder Bahn (Schulwegticket) beziehungsweise mit dem Fahrrad oder zu Fuß, in jedem Falle aber selbstständig zur Schule kommen lassen.

Um dies von unserer Seite weiter zu unterstützen, beschäftigt sich die Arbeitsgruppe derzeit unter anderem konkret mit der Verbesserung und Erweiterung der Fahrradparkplätze auf dem MdU Gelände.

Wir bitten Sie dringend um die sofortige Umsetzung der neuen Regeln, und fordern Sie gleichzeitig auf, aktiv an einer Reduzierung des Pkw-Verkehrs mitzuwirken!

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Schulpflegschaft.

Mit freundlichen Grüßen

Michaela Hagemann
(Schulpflegschaftsvorsitzende)

und

Patricia Wolff
(AG „Gesundheits- und Umwelterziehung“)