Viele Interessierte nutzten am Tag der offenen Tür die Gelegenheit, sich über das ökumenische Profil der Schule, die unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Angebote, die Räumlichkeiten und die Möglichkeit der Anmeldung zu informieren.

Die Kolleginnen und Kollegen der Fachschaften präsentierten die Schule und ihre Fächer mit tatkräftiger Unterstützung von vielen freiwilligen Schülerinnen und Schülern, sodass am Ende das Tages zufrieden alle Türen wieder geschlossen werden konnten. Jederzeit gab es Möglichkeiten zum Fragen stellen, Austauschen und Informieren, um allen Besuchern vielseitige Einblicke zu ermöglichen.

Verfolgen wir den Weg eines Besuchers, um einen Einblick in diesen Tag und seine Besonderheiten zu erhalten:

Frau Misera, Frau Schmidtke und Herr von Moritz empfangen die Gäste in der EingangshalleIn der Eingangshalle der Schule erwarten die Gäste Informationsstände zur ersten Orientierung. Von hier starten die Führungen durch das Schulgebäude sowohl von Lehrkräften für die Eltern als auch von der Schülervertretung. Die SV begleitet insbesondere die „kleinen Gäste“ in Form von kindgerechte Schulführungen durch das Gebäude. Um möglichst individuelle Rundgänge zu ermöglichen, werden bewusst kleine Führungsgruppen gebildet. Eltern und Kinder kommen so mit den Lehrkräften leichter in Gespräche.

Zunächst geht es in den dritten Stock: In der großen Aula präsentiert Herr Kunert insbesondere für interessierte Eltern die notwendigen Informationen zum Anmelde- und Aufnahmeverfahren sowie zum Schulprofil. Viele Gäste verschaffen sich einen ersten Überblick über Bildung, Erziehung und Unterricht an der Marienschule.

Über den gesamten Vormittag können Viertklässler und ihre Eltern den 30-minütigen Probeunterricht in verschiedenen Klassen und Fächern besuchen. Viele Klassen sind bis auf die letzte Reihe gefüllt. Gemeinsam in den Reihen mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse fünf sitzend, kann so ein Eindruck für den Unterricht am Gymnasium entstehen. Neben den Fächern Mathe, Englisch, Deutsch, Kunst, Erdkunde und Musik wird auch der in Klasse 7 einsetzende Fremdsprachenunterricht in Latein und Französisch präsentiert.

Weiter geht es im 1. Obergeschoss. Da neben vielen Viertklässlern auch Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen oder Schulen einen Wechsel auf die Marienschule in die Klasse zehn in Betracht ziehen, stellt Herr Ossiek als Oberstufenkoordinator die Wahlmöglichkeiten bis zum Abitur vor. Je nach Interesse werden Fragen zu Fächern und Kombinationen, Leistungskursen, Stundenverteilungen und Klausuren beantwortet.

In der Pausenhalle im 1. OG berichtet die Schulpflegschaft über die Erfahrungen mit der Marienschule und deren Profil. Ein geselliges Zusammensein bei Kaffee und Kuchen ermöglicht hier auch der Jahrgang Q2, welcher alle Besucher mit Getränken und Snacks versorgt – und dabei mit den Sitzgelegenheiten einen tollen Ausblick über den großen, sonnengefluteten Schulhof bietet.

Die Halle vor der Kirche wird zur Präsentation für Informationen zu Tagen der religiösen Orientierung in Hardehausen und Compassion genutzt. Fest im Profil der Schule verankert stellen die Fahrten in Klasse 7 und 10 einen wichtigen Schwerpunkt der schulischen Laufbahn dar. Eine Tür weiter gelangen die Besucher in die Kirche, wo u.a. Schulgottesdienste gehalten werden. Entsprechend gibt es hier Möglichkeiten sich über die Schulseelsorge berichten zu lassen.

Weiter geht der Weg im 1. OG zu den Kunsträumen. Passend zur Weihnachtszeit können die Besucher hier kreative Weihnachtskarten bedrucken und die notwendigen Vorlagen hierfür selbst herstellen. Stolz tragen einige Kinder am Ende des Tages ihre bunten Karten mit Rentieren und Weihnachtsmützen nach Hause.

Der Geschichte-Leistungskurs ermöglicht im Raum gegenüber das Anfertigen von Lesezeichen mit historischen Schriftzeichen auf Papyrus! Viele Kinder sitzen hier und Gestalten.

Die Räume des ehemaligen Internatstraktes (heute „I-Trakt“) werden hauptsächlich für den Oberstufenunterricht genutzt und dienen an diesem Tag zur Vorstellung weiterer schulinterner Angebote. Neben der Möglichkeit sich über die Fremdsprachenangebote der Schule und die erreichbaren Qualifikationen sowie die Schulpartnerschaften zu informieren, werden in anliegenden Räumen die Besonderheiten des Sport-Leistungskurses oder dem Fach Informatik vorgestellt.

Des Weiteren präsentieren die Schüler Tobias, Szymon und Mika gemeinsam mit Herrn Langewand die Wege der Mediennutzung im Unterricht an der Marienschule. Besonders in den neuen Unterrichtsräumen sowie dem renovierten Hauptgebäudeteil besteht die Gelegenheit zur Nutzung der interaktiven Tafeln mit Touchdisplays im Unterricht. Direkt nebenan stellte Frau Tiemann die aktuelle Arbeit der Marienschule in Bezug auf die Medienerziehung, die neue Smartphone-Regelung und die Teilnahme an der Medienscouts-Ausbildung vor. Anschauliches Material und interessante Informationen zu Handys in der Schule und zum Umgang mit Whatsapp, Instagram & Co. zeigten die Bedeutung und Notwendigkeit der pädagogischen Aufarbeitung dieses allgegenwärtigen Themas von Kindern und Jugendlichen.

(Weiteres Bild folgt)

Im Neubau locken die naturwissenschaftlichen Fächer mit einer NaWi-Rallye für die Viertklässler: In den Fachräumen von Biologie, Chemie und Physik sind verschiedenen Stationen zu besuchen, um einen Fragebogen richtig zu bearbeiten. Zu entdecken sind Wasserflöhe, Lebewesen im Heuaufguss, die Wirkung von Magneten und Vieles mehr.  Am Ende gibt es für jeden Teilnehmer einen kleinen Preis.

Im Chemie-Demoraum stellen die betreuenden Lehrkräfte gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern die Arbeit im Zusammenhang mit „Jugend forscht“ vor. Vielfältige Projekte wurden bereits mit Preisen geehrt und können angeschaut werden.

 

Im Erdgeschoss stellen einige Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Höner die Demokratiepädagogik in Klasse fünf vor. Der Klassenrat ist als Gegenstand fest in der Klasse fünf verankert und ermöglicht den Kindern den Umgang mit Konflikten zu lernen sowie Demokratie als Möglichkeit der Mitbestimmung anzuwenden.

Um zum Angebot der Sportfachschaft zu gelangen, müssen die Gäste über den häufig gelobten Schulhof bis zur großen Sporthalle laufen. Hier erwartet vor allem die sportbegeisterten Kinder eine Bewegungslandschaft aus Großgeräten, viele Bälle und Tore zum Treffen. Ausprobieren? – Selbstverständlich! Da lockt es sogar das ein oder andere Elternteil zum Ausziehen der Schuhe.

Um möglichst viele Angebote wahrzunehmen, verbrachten viele Besucher eine lange Zeit bei dem Tag der offenen Tür. Die Marienschule freut sich am Ende des Tages über positive Rückmeldungen, viele interessierte Besucher und einige Ehemalige, die mit ihren Kindern den Weg in unsere Schule gefunden haben. Wir danken allen, die diesen Tag ermöglicht und sich engagiert haben, um unsere Schule zu präsentieren.

Text und Bilder: Pia Niehaus